Nachlassplanung

Die Nachlassplanung ist Teil einer umfassenden Finanzplanung:

Eine Befragung der ZHAW (School of Management an Law) in Winterthur über das Thema Nachlassplanung hat folgendes Ergebnis ergeben:

  • Der häufigste Auslöser für eine Auseinandersetzung des Nachlasses ist oft ein Tod im näheren Umfeld oder für die effektive Umsetzung ist die Pensionierung der Auslöser!
  • Zukünftige Erblassende zögern die Nachlassplanung hinaus, obwohl sie ihr eine hohe Bedeutung beimessen.
  • Effektiv geregelt wird die Nachfolge meist im Alter zwischen 58 und 65 Jahren, Auslöser war dabei meistens die Beratung einer Bank oder Treuhänder.
  • Frauen begünstigen stärker die Kinder, Männer begünstigen stärker die Ehepartnerin bzw. Lebenspartnerin.
  • 73,1% der Befragten meinten, dass sie Ehe- bzw. Lebenspartner finanziell bestmöglich absichern möchten.

Der häufigste Grund Vermögenswerte bereits vor dem Tod zu verteilen ist die Unterstützung der Nachkommen bei einem Haus-, Wohnungskauf oder die Ermöglichung einer Aus-, Weiterbildung.

Fazit

Die Nachlassberatung findet am ehesten in einem finanzplanerischen Kontext statt, wenn ohnehin ein Planungsbedarf besteht (Pensionierung).

Worauf muss man achten?

Das Thema der Nachlassplanung ist also von grosser Bedeutung und darf nicht verdrängt werden. Zum Glück gibt es eine Anzahl Spezialisten, (Finanzplaner, Banken, Versicherer, Notare, Treuhänder) deren Aufgabe es ist, Sie zu unterstützen. Oft werden dabei Personen berücksichtigt, welche uns aus dem Bekanntenkreis empfohlen werden. Lassen Sie sich dabei über den Inhalt und deren Kosten der Beratung eine Zweitmeinung geben!

Welche Kernfragen sind dabei zu berücksichtigen?

  • Wen will ich schlussendlich begünstigen?
  • Wen kann ich als verheiratete Person mit Kindern sonst noch begünstigen? (verfügbare Quote)
  • Wen kann ich als Konkubinatspartnerin bzw. Konkubinatspartner mit gemeinsamen Kindern begünstigen?
  • Wie sieht die steuerliche Situation innerhalb der verschiedenen Möglichkeiten aus?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt bei der Abtretung von Liegenschaften? Gibt es dabei Optimierungsvarianten?
  • Reicht mir ein Testament aus?
  • Wann ist ein Ehe-, bzw. Erbvertrag sinnvoll?

Bei den obgenannten Fragen stehen wir Ihnen mit unseren zahlreichen Netzwerkpartnern aus Notaren, Wirtschaftsanwälten,- und Treuhandprofis zur Seite.